NIKA Bayern startet!

Sie ist endlich online! Die bayernweite Nationalismus ist keine Alternative Kampagneanlässlich des Rechtsrucks und den bevorstehenden Landtagswahlen.

Wir möchten allen Antifaschist*innen in Bayern den Vorschlag machen, den anstehenden Landtagswahlkampf der AfD zu nutzen, einen Austausch zu beginnen, aus der Zeit gefallene Spaltungslinien zu überwinden, uns zu organisieren, zu vernetzen und eine kollektive politische Praxis zu entwickeln.

Checkt:
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https://bayern.nika.mobi
oder @nika_bayern auf Twitter

Außerdem solltet ihr euch schnonmal folgende Termine freihalten:

26. Mai – Auftaktkonferenz der Kampagne in Nürnberg
9. Juni – Gegenproteste zum AfD Landesparteitag in Nürnberg
30. Juni/1. Juli – Gegenproteste zum AfD Bundesparteitag in Augsburg

Für eine gemeinsame Anreise aus #Regensburg wird gesorgt!

1. Mai Nazifrei: Naziaufmarsch Verhindern, Entgegensetzen, Blockieren!

Dieses Jahr wird der III. Weg zum 1. Mai in Chemnitz aufmarschieren, einer Stadt aus der unter Anderem viele NSU-Unterstützer*innen kommen. [1] Damit der 1. Mai nicht Ungestört für die Neonazis vom III. Weg bleibt, stellen wir einen Bus auf die Beine, um unsere Chemnitzer Genoss*innen bei ihrem Tagesmotto „den Worten Taten folgen lassen – Verhindern. Entgegensetzten. Blockieren.“ beiseite zu stehen.

Wo ihr Bustickets kaufen könnt, ergänzen wir die nächsten Tage. Bis dahin kontaktiert uns gerne über dissent-regensburg@systemli.org

Mehr Infos unter: https://erstermaichemnitz.noblogs.org/

[1] https://www.nsu-watch.info/2015/02/die-achse-chemnitz-ludwigsburg-blood-honour-aktivitaeten-und-nsu-unterstuetzung-von-sachsen-bis-suedwestdeutschland/

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Hier der Aufruf der Genoss*innen aus Chemnitz:

Den Worten Taten folgen lassen!

Am 1.Mai 2018 mobilisiert der III. Weg nach Chemnitz. Diese rassistische-neonazistische Partei versucht den größten Neonaziaufmarsch am 1.Mai in Deutschland zu veranstalten.

Warum die Wahl auf Chemnitz als Aufmarschort gefallen ist, verwundert nicht. Schließlich ist hier der Rechtsruck noch stärker spürbar als in anderen Städten gleicher Größe. In der Stadt und dem chemnitzer Umland sind die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre, infolge des „Sommer der Migration“, sichtbarer geworden.

Der AFD-Direktkandidat scheiterte mit 24 % nur knapp an der CDU und die bis dato stattfindenden rassistischen Demonstrationen der rechten Bürgerbewegungen konnten in ihrer Hochphase 2015/2016 mehrere Hunderte „besorgte Bürger“ mobilisieren.

Der Wunsch nach Ausgrenzung des als fremd wahrgenommenen und der Ruf nach einem starken Staat macht es dem III.Weg leicht, mit seiner menschenverachtenden Ideologie auf Zustimmung zu stoßen.

Auch (sub)kulturell kann man sich hier als Neonazi pudelwohl fühlen: In Chemnitz ist das rechte Plattenlabel PC-Records ansässig und es gibt diverse Neonaziläden mit einem breitem Angebot an Marken, wie beispielsweise Thor Steinar.

Wenn rechte Parteien an Zuspruch gewinnen, Faschisten versuchen einen Stadtteil für sich zu beanspruchen, Angriffe auf Geflüchtete, Migrant*innen und linksalternative Projekte alltäglich werden, können wir nicht tatenlos danebenstehen. Nur ein kleiner Teil der ansässigen Zivilbevölkerung zeigt sich ablehndend gegenüber rechten Positionen, deshalb müssen wir selbst eine geeignete Antwort auf den Rechtsruck finden.
Spätestens jetzt heißt es, nicht mehr nur zu schauen, sondern aktiv zu werden!
Worum geht es ?

Der III.Weg, ist eine Partei deren Reihen gefüllt sind mit Ex-NPD-Kadern, Mitgliedern des verbotenen „Freien Netz Süd“ und anderen militanten Gruppierungen aus der Neonazi-Szene. Sie versucht schon seit Monaten auch in Mittelsachsen Stützpunkte auf- und auszubauen.

Am traditionellen Arbeiter*innenkampftag, dem 1. Mai, versuchen Neonazis und andere reaktionäre Gruppen schon seit langem, die Bedeutung dieses symbolträchtigen Tages umzudeuten. Ähnliches versuchte auch schon die NSDAP, die Arbeiter*innen nur schwer für ihre Ideologien begeistern konnte, und sie deshalb als Bedrohung wahrnahm.

Die Anliegen der Arbeiter*innen standen dabei aber immer im Hintergrund, vielmehr ging es um den Versuch, faschistische Ideologien in einem großen Teil der Bevölkerung zu etablieren.

Wir wollen an diesem Tag gemeinsam mit den aufständigen Arbeiter*innen überall auf der Welt kämpfen – für eine befreite Gesellschaft, ein lebenswertes Dasein und Haltung zeigen gegen kapitalistische Ausbeutung.
Wir rufen dazu auf am 1.Mai nach Chemnitz zu kommen, um die Aktionen und lokalen Strukturen in Chemnitz zu unterstützen. Wir werden es nicht hinnehmen, dass Neonazis demonstrieren, vorallem nicht am 1. Mai! Wir werden uns dem Neonazi-Aufmarsch gemeinsam und entschlossen entgegenstellen!

Wir sagen, was wir tun, wir tun, was wir sagen!
1. Mai 2018 nach Chemnitz!

Neonaziaufmarsch vom III. Weg? Verhindern. Entgegensetzen, Blockieren!